Pfarrei News 10. September 2017

Glaube und Wissenschaft? ...und wie das passt!

Firmlinge zu Besuch in der Sternwarte Wiesbaden

Was sind das für Flecken auf der Sonne? Wie entstehen Polarlichter? Was passiert, wenn die Sonne immer heißer und größer wird?

Auf diese und viele weitere Fragen erhielten einige "Sterndeuter und Sterndeuterinnen" vom #firmkurs2017 Antwort in der Sternwarte Wiesbaden. Im Rahmen des Workshops "Glaube & Wissenschaft" unternahmen wir diesen Ausflug, um uns von der unendlichen Weite des Universums zu überzeugen.

Neben der näheren Betrachtung der Sonne und des Mondes durch Teleskope bekamen wir sogar den Planeten Saturn zu sehen. Etwas ganz besonderes, wie Dr. Peter Bentz von der Astronomischen Gesellschaft Wiesbaden betonte. Erst in Nahaufnahme durch ein Teleskop, entdeckte kurz darauf eine Firmandin sogar mit bloßem Auge den Planeten - winzig klein und leuchtend wie ein heller Stern - mitten im dunklen Abendhimmel. Spätestens das brachte uns alle sehr zum Staunen.
 
Ein Blick oder der bloße Gedanke an die ewigen Weiten des Universums übersteigen unsere Vorstellungskraft und lassen uns nur bruchstückhaft die Größe von Gottes Schöpfung erkennen. So, wie wir manchmal nicht verstehen, warum schreckliche Dinge geschehen oder wo Gott in Schicksalsschlägen ist, so können wir auch die Größe des Universums nicht erfassen. Dafür sind wir, gemessen an der Unendlichkeit des Alls, zu klein. Gott aber kennt den gesamten Zusammenhang, er behält den Überblick und hat mit jedem einzelnen von uns etwas ganz besonderes vor.

Glaube und Wissenschaft - wie passt das zusammen? Glaube setzt dort an, wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt. Dass es Naturgesetze gibt, ist bekannt. Warum es sie gibt und wer sie sich ausgedacht hat, da kann wohl nur einer dahinter stecken...

Text: Melanie Unkelbach
Fotos: David Bertrand und Melanie Unkelbach

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