St. Klara - News 05. September 2017

Kirchortgemeinde St. Klara feiert 50. Geburtstag

Festlicher Gottesdienst und Empfang

Mit einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, den 13. August 2017 feierte die Kirchortgemeinde St. Klara ihren 50. Geburtstag. Pfarrer Paul gestaltete die Liturgie besonders feierlich. Der ökumenische Kirchenchor unter der Leitung von Frau Rath umrahmte die Messfeier musikalisch. Quasi als Geburtstagsgeschenk an die Gemeinde führte der Chor statt des Schlussliedes gekonnt das „Große Halleluja“ aus Händels „Messias“ auf, was die Gottesdienstbesucher zu spontanem Beifall veranlasste.

Der Vorsitzende des Ortsausschusses, Dr. Rollig, rief noch einmal die Geschehnisse des Jahres 1967 ins Gedächtnis der vielen Besucher des Gottesdienstes. Damals hatte der als Seelsorger für Klarenthal eingesetzte „Rektor“ Bernhard Welzel die in diesem aus dem Boden gestampften Stadtteil neu zugezogenen Katholiken zu einer Gemeinde gesammelt, er war quasi dem Evangelium folgend als „Menschenfischer“ unterwegs.

Sein Wirken hatte guten Erfolg, denn die damals gegründete Gemeinde besteht als funktionierende Gemeinschaft der Gläubigen nach 50 Jahren mit großer Lebendigkeit weiter – auch wenn sie zwischenzeitlich ihre Selbständigkeit als Pfarrei verloren hat und nur noch als „Kirchortgemeinde“ der Pfarrei Neuen Typs Peter und Paul geführt wird.

Dr. Rollig bestellte dann zunächst die besten Glückwünsche von Pfarrer Schmitt und Pfarrer i.R. Heimburger, die beide auf Reisen waren.

Danach konnte er viele Gäste begrüßen, die ihrerseits Grußworte an die Gottesdienstbesucher richteten:

Die Grüße der Großpfarrei Peter und Paul überbrachte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Herr Ermuth. Die 49-jährige ökumenische Verbundenheit (die evangelische Kirchengemeinde Klarenthal ist ein Jahr jünger als St. Klara) stellte Frau Dr. Totsche, die Vorsitzende des dortigen Kirchenvorstands in den Fokus ihrer Grußworte. Auch Pfarrer Birke von der evangelischen Matthäusgemeinde, deren Gemeindegebiet sich mit dem von St. Klara teilweise überschneidet, gratulierte zum Geburtstag.

Mit ganz bewegenden Worten brachten die Vertreter der koptischen Gemeinde, die Herren Ghattas und Gayed, ihre Gratulation vor und überreichten eine wertvolle Ikone als Jubiläumsgeschenk, die mittlerweile einen prominenten Platz in der Kapelle von St. Klara erhalten hat. Die koptische Gemeinde feiert einmal im Monat in St. Klara ihren Gottesdienst.

Für die weltliche Gemeinde, den Stadtteil Klarenthal, gratulierte Ortsvorsteher Ludwig. Für den Dachverband Klarenthaler Vereinigungen sprach der Vorsitzende Herr Mockenhaupt, der auch persönlich eine enge Beziehung zu St Klara hat. Immerhin wirkte  er hier 10 Jahre als Gemeindereferent. Der Dachverband geht mit auf eine Initiative des damaligen Pfarrers Welzel zurück. In ihm spielt St. Klara seit Beginn eine wichtige Rolle.

Für das Volksbildungswerk Klarenthal, das seit mehreren Jahren Räume im Gemeindezentrum St. Klara nutzt, sprach das Vorstandsmitglied des VBW, Dr. Faber, Grußworte und ging auch auf die historische Bedeutung der Gemeindewerdung von St. Klara ein.

Nach Ende des Gottesdienstes lud Dr. Rollig alle Gottesdienstbesucher zu einem Sektempfang in das Foyer des Gemeindezentrums ein. Das Angebot von Sekt und kleinen Snaks wurde rege angenommen und viele gute Gespräche geführt. Als Überraschung und „musikalisches Geburtstagsgeschenk“ hatte Pfarrer Birke von der Matthäusgemeinde seinen Dudelsack mitgebracht – er hat eine Zeit in Edinburgh studiert – und erfreute die Anwesenden mit einer Kostprobe schottischer Klänge.

Text und Bilder: Dr. Wolfgang Rollig

Zurück